Portfolio

Marlen Krings

Philosophisches in Wort und Bild

Marlen Krings

seit 2005

 

Malerei

 

 

Autodidaktin (jährliche Weiterbildung, u. a. bei Prof. Dieter Crumbiegel)

 

 

Aquarell/Acryl/Tusche (Mischtechnik)

 

 

auf Papier oder Leinwand

 

 

 

seit 2004

 

Literatur

 

 

Schreiben von Gedichten, Texten, Aphorismen, Essays, Lesungen

 

 

2007

 

Buchveröffentlichung „Die Welt ist schön“

 

 

Gedichtveröffentlichungen in Anthologien

 

 

 

2007-2016

 

Philosophisches in Wort und Bild

I, II, III, IV, V

 

 

 

Mitgliedschaften:

 

 

seit 2007

 

Kunstlabor.de

seit 2014

 

Kunstlabor.de / Mitorganisatorin

seit 2011

 

Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen e. V., Übach-Palenberg

seit 2014

 

Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen / Vorstand

 

 

 

Einzelausstellungen:

 

 

2011

-

Praxis Dr. Abels, Waldfeucht

2012

-

Gemeindeverwaltung Waldfeucht

2012

-

„Das Dahinter“ Johanniterstift Wassenberg

2013

-

Gem. Praxis Dres. Hörster, Asdonk, Heinen, Rheydt

2013

-

Stadtverwaltung Übach-Palenberg

2014

-

„Drei Dimensionen“ Schloss Zweibrüggen

2015

-

„2+1“ Galerie Altes Rathaus, Ratheim

2017

-

Lebenshilfe-Center Oberbruch

 

 

 

Gruppenausstellungen:

 

 

2007

-

Atelier GS, Wegberg

2007-2013

-

Kunstlabor Event, Burg Erkelenz

2008-2013, 2015

-

Kunst- und Kulturtag, Wassenberg

2008, 2015

-

Kaleidoskop der Sinne, ProArte Leonardskapelle, Erkelenz

2009 bis 2015

-

Stadtverwaltung Wassenberg (Künstlerstammtisch, Wassenberg)

2013

-

Stadtverwaltung Übach-Palenberg

-

Jubiläumsausstellung „Ausgewählte Werke“ Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen, Übach-Palenberg

2014, 2015

-

Burg Rode, Herzogenrath

2015

-

"Vergangenheit trifft Kunst der Gegenwart“, Carolus-Magnus- Center, Übach-Palenberg

2015, 2016

-

Kunstoffensive Wegberg / Jubiläumsausstellung

-

Kunstlabor Event Haus Hohenbusch Erkelenz

2016

-

„Verbindungen“, Carolus-Magnus-Centrum, Übach-Palenberg

-

„4 Positionen“ Kreissparkasse Heinsberg

-

Eifeler Kunstforum EAT (offenes Atelier)

-

Jurierte Jahresausstellung Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen

2017

-

Museumscafé Samocca, Heinsberg

 

-

"Verbindungen 2", Carolus-Magnus-Centrum, Übach-Palenberg

 

-

Kunstlabor Event Haus Hohenbusch, Erkelenz

-

"Anders",Volksbank Heinsberg

Arbeitsschwerpunkt:

 

Philosophisches in Wort und Bild

Worte malen Bilder, Bilder schreiben Worte

...so könnte man die Kernaussage meiner Arbeitsweise sinnbildlich beschreiben.

Die Auseinandersetzung mit dem Existenziellen von Mensch und Natur ist das Kernthema meiner Malerei.

Eindrücke und Beobachtungen aus dem alltäglichen Leben verarbeite ich in Zyklen von Bildern, die in Mischtechnik auf Papier oder Leinwand entstehen. Sinneseindrücke von Momenten, die ich mitunter auch fotografisch einfange, stehen dann im Vordergrund und können ein Impuls für eine neue Bilderreihe sein. Weniger spekulativ, eher kontemplativ, nehme ich Bezug zu dem, was mich berührt und beginne den Malprozess.

Die Mischtechnik von Aquarell, Acryl und Tusche erlaubt mir vielseitiges Experimentieren und Gestalten meiner Bilder.

 

Auszug aus der Einfürungsrede der Ausstellung „4Positionen“

Marlen Krings macht das sichtbar, was mit den Augen nicht wahrnehmbar ist. Sie begibt sich mit ihren Arbeiten, die mal grafisch und konturbetont, dann wieder malerisch-flächig sind, auf eine ganz eigene Sinnsuche. Das Unsichtbare ist ihr Thema, es sind Visionen, Gefühle und Gedanken, denen sie malerisch ein Gesicht verleiht. Häufig kombiniert sie ihre Bilder mit Texten, die als künstlerische Einheit aber auch losgelöst voneinander betrachtet werden können. Ihre Themen resultieren aus der intensiven Beschäftigung mit der Ordnung der Welt und dem Menschen als Bestandteil dieser Ordnung. Dieser philosophische Ansatz führt zu einer völligen Abwesenheit des Gegenstands in den Bildern. Marlen Krings arbeitet häufig mit einer Mischtechnik von Aquarell, Acryl und Tusche, erzeugt mit Fläche und Kontur, mit hellen und dunklen Partien, mit verdichteten und lockeren Farbaufträgen eine räumliche Wirkung. Sogartig ziehen uns ihre Bilder in die Tiefe. Als Betrachter gewinnt man die Vorstellung eines sich in ständiger Bewegung befindlichen Kosmos, aus dem alles neu entsteht und in dem sich gleichzeitig alles Formgewordene wieder auflöst. Neue Verbindungen werden geknüpft und alte wieder aufgegeben.

Text: Alexandra Simon-Tönges, Kunsthistorikerin, Aachen

 

 

Das Schreiben von Texten und Gedichten gibt mir ebenso Möglichkeiten, meinen Gedanken und Reflexionen Ausdruck zu verleihen. Die materielle Welt, der Mensch und die Natur fordern mich zur näheren Auseinandersetzung auf und geben mir Anlass, die hintergründige Ordnung der Dinge intuitiv aufzuspüren. Situationen, Beobachtungen und Eindrücke spiegeln sich im natürlichen Lebensprozess als Ausdruck von Ursache und Wirkung. Ohne die Dinge zu bewerten, stelle ich mir Fragen nach dem

„Dahinter“. Auf einer Ebene des „stillen Beobachters“ reflektiere ich meine Eindrücke, die auf unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen stattfinden.

So werden grundsätzliche Lebensmuster transparent und lassen eine tiefere Bedeutung der Lebensordnung erkennen, die aus meiner Sicht auf einer universellen Einheit basiert. Lebenskreise schließen und öffnen sich in meiner Wahrnehmung spielerisch und formen ein philosophisches Weltbild, aus dem ich lebe und schöpfe.

Die von mir bevorzugte Gedichtform ist ein ideales Medium, um komplexe Themen als Essenz in eine stark verkürzte Form der Aussage zu bringen.

 

Lyrik und Malerei verbinden sich auf diese Weise zu Synergien, die mir viel Raum lassen,

meine Ideen intuitiv in Wort und Bild umzusetzen.